Beitrags-Archiv für die Kategory 'Kapelle'

Gebutstagsfeier am Feuerstein

Freitag, 5. Februar 2010 9:57

Gestern Abend lies eine lustige Runde Christina Santer zum 60sten Geburtstag hochleben

Mit einer liebevoll und sehr persönlichen Andacht begann um 1700 die Feier in der Feuerstein Kapelle. Pfarrer Stefan hatte viel über Christl zu berichten und ihr Mann Martin hielt eine wundervolle Ansprache voller kleiner Anekdoten aus den gemeinsamen Jahren – eine große Liebeserklärung an seine Christl.

Danach wurde im Stübele im Feuerstein gespeist, getrunken und gelacht.

Das Feuerstein Team hatte ein wunderbares Menü vorbereitet. Nach dem Essen folgte eine lustige Einlage der “Engel” Rosa, Stefan, Monika und Paul bei der Geschenkübergabe.

Wunschlaternen stiegen in den Himmel und einige Gäste düsten sogar noch durch die klirrende Kälte mit der Rodel zu Tal.

Die Gesellschaft gratulierte auch Walpurga Schöpf zu Ihrem Geburtstag, sie hatte zwar Küchendienst am Feuerstein wurde aber zu fortgeschrittener Stunde mit einigen Geschenken überrascht.

Eine sehr gelungene Feier voller Lebensfreude, Liebe und Freundschaft!
So einen 60er kann man sich nur wünschen.

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Auszug der stimmungvollen Adventfeier in der Feuersteinkapelle

Mittwoch, 16. Dezember 2009 15:07

Sie verließ mich im November. Der Sonntag darauf war der erste Advent. Einsam saß ich am Küchentisch, zündete ein Lichtlein an und dachte: Das war´s dann wohl! Die schönste, heimeligste Zeit im Jahr, die Zeit der Familie, in der sich alle auf Weihnachten freuen, Geschenke kaufen und sich bastelnd und backend auf das Fest der Freude vorbereiten – und ich sah in die Röhre. Mit den übrigen drei Kerzen, die ich in den folgenden Wochen auf meinem Adventskranz anzündete, wurde es nicht wirklich heller in mir. Hinter jeder Tür, die ich in meiner Wohnung öffnete, wartete statt einer Überraschung bloß eine schmerzhafte Erinnerung. Nein, sie würde nicht mehr kommen, ließ mir mit mitteilen, mochte ich auch noch so viele Wege ebnen, ganze Berge abtragen und Täler auffüllen

Damals fand ich einen Text des Theologen und Schriftstellers Georg Schwikart, den er jetzt in seinem kleinen Lyrik-Band mit dem Titel „Überleben“ publiziert hat. Darin fingiert er ein Gespräch mit Gott: „Gott, ja. Natürlich. Ich glaube an dich. Doch, eigentlich schon“, beginnt er. Dann beklagte er seine oft empfundene Unentschlossenheit und sagt Gott auf den Kopf zu, dass er für ihn in seinem stinknormalen Leben, „zwischen Schluckimpfung und Rasenmähen“ sozusagen, eine „Nullstelle“ sei. „Gott, ja. Natürlich“, schließt das Gebet. „Wahrscheinlich vermisse ich dich kaum, weil meine Fantasie nicht ausreicht, mir vorzustellen, was aus uns beiden hätte werden können.“ Auch eine Beziehung, die gescheitert ist, dachte ich damals bei mir, weil einer zu fantasielos war. Um sich eine Zukunft mit dem anderen auszumalen. Sie kam nicht zurück. Die Schritte des Freudenboten bleiben aus. Die Wächter auf der Zinne schwiegen. Ein Advent, an dessen Ende keine Ankunft stand. Keine zweite Chance. Aus den Augen, aber lange nicht aus dem Sinn. Alle Jahre wieder denke ich im Advent auch an diesen zurück, schlage mein Herz in ein violettes Tuch und versuche, mich aufzurichten und mein Haupt zu erheben.

Gott, so sagen es die alten Schriften, macht sich jedes Jahr von Neuem zu uns auf den Weg. Das unterscheidet ihn von den meisten Menschen. Vielleicht habe auch ich ihn zu lange für die Nullstelle in meinem Leben gehalten. Jetzt aber, wenn er anklopft, werde ich ihm öffnen. Ich bin neugierig, was aus uns beiden werden kann

Adventfeier in der Feuersteinkapelle

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